„Auf der Mauer“ – die Chronik

HU 71 – 1930

Der Uhustammtisch im profanen Mauer bei Wien

Mauer, ein Ort im Südwesten Wiens.
Hier fängt das große Rebland an, das weit nach Süden bis in die Gemarkungen des h. Reyches Neostadia reicht. Viele Maler und Bildhauer wählten für ihre schöpferische Arbeit das Dorf "auf der Mauer", wie es im Volksmund genannt wird, und die Spuren so manches Großen der zeitgenössischen Kunst führen dorthin.

Wie auf einer Kette aufgefädelt - nach Süden verlaufend sind schlaraffische Gemarkungen aneinandergereiht.

In diesem lieblichen Vorort von Wien haben Ende der schlaraffischen Sechzigerjahre, die fahrenden Ritter Rasant der  Scharfschütz, des h. Reyches An der Klausen, Ritter Pappenheimer der Stichelhaarige, des h. Reyches Vindobona und Ritter Treufels der Konst- ruktive, des h. Reyches Castellum Cornoviae, -Uhu ein Nest gebaut.

Mit lohender Begeisterung ging man an die Arbeit und in echt schlaraffischem Geiste konnte bald ein Uhu-Stammtisch errichtet werden. Profan schrieb man das Jahr 1930/31, also schlaraffisch a. U. 71/72.

Man begann schlaraffisch zu sippen. Mit welcher Aufopferung fungierte des Stammtisches erster Kanzelar R. T a m die Witzgoschen, wieviel trug der köstliche Humor eines Rt. Funkrat bei, - und mit welcher Liebe sorgten die 3 Gründungsritter sich um die Erziehung des schlaraffischen Nachwuchses. In den umliegenden Reychen wurde der Bau eines Uhunestes bald bekannt. Kam man zuerst wohl nur um zu sehen was hier geschah, so kamen die Schlaraffen doch wieder und nahmen Anteil an den weiteren Geschehnissen.

Zum ersten Male trat der Stammtisch in's Uhuversum außerhalb der Gemarkung des werdenden Reyches bei einen Ausritt unter Führung der Gründungsritter, in das h. Reych An der Klausen in Erscheinung. Es war am 18. Lethemond a. U. 71 prof. 1930, als zum  ersten Mal-sechs Pilgrime Schlaraffias in einer wehrhaften Burg sippen konnten. Nicht lange Zeit darauf, ritten ein stattliches Fähnlein der h. An der Klausen, -15 wackere Recken, -am Uhustammtisch  Auf der Mauer ein.

Die edlen Klausner mögen keinen schlechten Eindruck von diesem Uhustammtisch erhalten haben. Vielleicht haben sie auch beide Augen zugedrückt, in der Erwartung, -daß Uhu schon weiterhelfen werde. Das hohe Reych An der Klausen erklärte sich nach weiteren Prüfungen des Stammtisches bereit, die schlaraffische Mutterschaft zu übernehmen.